Gut die Hälfte aller Deutschen besitzt wenigstens ein Auto, in vielen Haushalten gibt es auch ein zweites Fahrzeug, das meistens wenige genutzt wird als das Hauptfahrzeug. In Zeiten, in denen wir uns um den Klimawandel Gedanken machen, fragen sich viele, wie man weniger Ressourcen verbrauchen kann und insgesamt nachhaltiger und sparsamer leben kann. Nicht zuletzt auch, um des eigenen Geldbeutels willen, schließlich spüren auch Doppelverdiener die Inflation schmerzhaft. Manchmal braucht es vielleicht unkonventionelle Ideen.

Wie wäre es denn, auf den Zweitwagen zu verzichten, und stattdessen die Kombination von Fahrrad fahren und Autoabo zu bedenken? Ja, es braucht etwas, sich an den Gedanken zu gewöhnen, doch je mehr man sich darin vertieft, desto mehr Charme hat die Idee. Es liegt auf der Hand, dass sich damit Geld sparen und das Leben vereinfachen lässt, für sich genommen schon zwei gewichtige Gründe. Doch es gibt weit mehr Vorteile dieses modernen Lifestyles.

In vielen Städten steckt man mit dem Auto ständig fest, man wartet vor der Ampel, morgens und abends steckt man im Berufsverkehr fest, und die Hauptverkehrsstraßen sind sowieso immer verstopft. Dazu kommt noch das leidige Parkplatzproblem, hat man nicht direkt einen eigenen Parkplatz bei der Firma oder einen Anwohnerparkplatz, ist oftmals langes Suchen angesagt. Und nicht selten schaut man neidisch auf die Fahrradfahrer, die schneller ankommen, immer Platz bekommen, an vielen Stellen Vorfahrt haben und außerdem noch etwas für ihre Gesundheit tun.

Eine ziemlich smarte Überlegung könnte daher sein, zumindest einen Teil des Jahres auf das Auto zu verzichten, nämlich in den Monaten in denen das Wetter zumindest überwiegend angenehm ist und man nicht direkt mit Glatteis oder Schnee rechnen muss. In diesen Monaten überwiegen eindeutig die Vorteile, hinzu kommt noch der unschätzbare gesundheitliche Vorteil, der nicht nur kostenlos, sondern gleich noch lebensverlängernd ist. Bei diesen Argumenten ist es schwer, noch etwas dagegen zu sagen.

Außer vielleicht: Was mache ich dann mit meinem Zweitwagen? Genau hier trifft das Autoabo ins Schwarze, denn es gibt kaum eine andere Möglichkeit, ein Fahrzeug so flexibel nutzen zu können. Autoabos können oftmals sehr kurzfristig abgeschlossen werden und auch kurzfristig gekündigt werden und passen daher mit Abstand am besten zu dieser Variante. Nicht zu unterschätzen ist der Zugewinn an Lebensqualität und das gute Gewissen angesichts des modernen, klimaschonenden Lebensstils.

In den Vereinigten Staaten hat die Zahl der Menschen, die mit dem Fahrrad zur Arbeit fahren, in den letzten Jahren zugenommen. Einem Bericht der League of American Bicyclists zufolge ist die Zahl der Menschen, die mit dem Fahrrad zur Arbeit fahren, seit dem Jahr 2000 um mehr als 60 % gestiegen. Auch in Deutschland, dem Land der Autofahrer, wird das Fahrrad als umweltfreundliches Fortbewegungsmittel immer beliebter.

Berichten zufolge nutzen immerhin ein Fünftel aller Berufstätigen mehr oder wenige regelmäßig das Fahrrad um zur Arbeit zu kommen. Es gibt eine Reihe von Gründen, warum immer mehr Menschen mit dem Fahrrad zur Arbeit fahren. Zum einen ist es eine gesunde Art, sich zu bewegen. Außerdem ist das Radfahren eine nachhaltigere Form der Fortbewegung als das Autofahren, wodurch die Umweltverschmutzung verringert und Kraftstoffkosten gespart werden können. Außerdem ist das Radfahren bei hohem Verkehrsaufkommen oft schneller als das Autofahren.

Unabhängig davon, ob Sie aus gesundheitlichen, ökologischen oder praktischen Gründen mit dem Fahrrad pendeln möchten, ist es wichtig, dass Sie dies sicher tun. Hier sind einige Tipps für den sicheren Weg zur Arbeit mit dem Fahrrad:

Tragen Sie einen Helm: Ein richtig angepasster Helm kann Ihren Kopf im Falle eines Sturzes oder Zusammenstoßes schützen. Es gibt zahlreiche Studien, die deutlich machen, wie groß das Risiko einer Kopfverletzung im Falle eines Sturzes ohne Helm sein kann.

Seien Sie sichtbar: Tragen Sie helle Kleidung und benutzen Sie Lichter, wenn Sie nachts oder bei schlechten Lichtverhältnissen mit dem Fahrrad unterwegs sind. Auch tagsüber in dichtem Verkehr ist es nicht unwichtig, gesehen zu werden, ganz besonders bei unübersichtlichen Kreuzungen, oder Linksabbiegerverkehr bei mehrspurigen Straßen.

Halten Sie sich an die Straßenverkehrsordnung: Auch für Fahrräder und Fahrradfahrer gilt die Straßenverkehrsordnung. Immer wieder kann man Fahrradfahrer beobachten, die sich weder an rote Ampeln noch an andere Verkehrsregeln halten. an Bedenken Sie, dass es auf ein gutes Miteinander mit anderen Verkehrsteilnehmer ankommt, ganz besonders, wenn man der Schwächere ist.

Seien Sie berechenbar und nicht dogmatisch: Fahren Sie möglichst in einer geraden Linie und machen Sie keine plötzlichen Richtungsänderungen ohne vorherige Handzeichen. So können Autofahrer Ihre Bewegungen besser vorhersehen, und Unfälle vermeiden. Auch als Fahrradfahrer kann man Rücksicht nehmen. An vielen Kreuzungen haben Fahrradfahrer Vorfahrt, aber nicht allen Verkehrsteilnehmern ist das klar. Natürlich kann man rigoros auf seiner Vorfahrt bestehen, ob dies sinnvoll ist, wenn man den Autofahrer dann vom Krankenbett verklagen muss, soll jeder selbst entscheiden.

Planen Sie Ihre Route: Wählen Sie eine gut beleuchtete und verkehrsarme Strecke. Vermeiden Sie, wenn möglich belebte Straßen oder Hauptverkehrsstraßen, besonders, wenn hier viele LKW’s unterwegs sind. Schauen Sie sich die Route vorher an, um zu sehen, wie gut die Radwege ausgebaut sind. Manchmal enden Radwege völlig überraschend, und man findet sich unversehens auf einer viel befahrenen Bundesstraße wieder.

Mit diesen Tipps und eine guten Portion Motivation sollte es doch gelingen, den zeitweisen Umstieg auf das Fahrrad zu schaffen, den Zweitwagen abzuschaffen und stattdessen ein Autoabo in Erwägung zu ziehen. Ein Autoabo hat noch eine ganze Reihe weiterer Vorteile, die an anderer Stelle erörtert werden. Daher hier nur eines: Womöglich finden Sie Gefallen an der möglichen Abwechslung, es ist bei einem Autoabo leicht, immer mal wieder andere Fahrzeuge auszuprobieren, ganz ohne Risiko.

Autor Rüdiger V.

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