Dienstwagen-Abo

Auto Abo Erklärung
15 02, 2022

Vorteile eines Auto-Abos für Arbeitnehmer

15.02.2022|Tags: , , , , |

Ein Auto-Abonnement ist neben der privaten Nutzung auch eine echte Alternative für die gewerbliche Verwendung geworden. Die großen Anbieter, wie etwa SIXT, Volvo, Mercedes, Volkswagen und andere bieten unlängst neben den Abos für Privatnutzer auch gewerbliche Tarife an, die sich von den privaten Angeboten unterscheiden. Bei der Mehrheit der Anbieter gibt es noch keinen Unterschied für die beiden Nutzungsmöglichkeiten. Ein Dienstwagen ist für einen Mitarbeiter immer ein zusätzliches „Bonbon“, welches ein Arbeitgeber seinen Angestellten zu Verfügung stellt. In der Praxis ist es aktuell noch so, dass der Arbeitgeber die Fahrzeuge beschafft und bereitstellt. Die Einflussnahme als Arbeitnehmer ist dabei wenig bis gar nicht vorhanden. Was aber, wenn der Mitarbeiter künftig sogar bei der Auswahl des Fahrzeugtyps und der Ausstattung mit entscheiden kann? Wenn er sogar die Möglichkeit bekommt, das Fahrzeug nach kürzester Zeit wieder zu wechseln? Es trägt erwiesenermaßen zur Motivation bei, wenn Mitarbeiter mit entscheiden dürfen. Bei der Auswahl des eigenen Dienstfahrzeuges ist das sicherlich auch der Fall. Ein umweltbewusster Mitarbeiter wird sich so vermutlich für ein Elektrofahrzeug entscheiden. Ein Mitarbeiter, der viele Kilometer zurücklegt, wird ein sparsames und effizientes Fahrzeug wählen. Zudem ist ein Mitarbeiter, der viel Zeit im Fahrzeug verbringt, effektiver und entspannter, wenn er mit einem neuen und komfortablen Fahrzeug fährt, anstatt mit einem Leasing-Fahrzeug, welches kurz vor der Rückgabe nach zum Beispiel vier Jahren Nutzung steht und seinen „End-of-Life-Cycle“ fast erreicht hat. Durch einen stetigen Wechsel zum Wohle der Angestellten entsteht zudem eine höhere Bindung an den Arbeitgeber, denn der Angestellte wird diese Vorteile wertschätzen, dass er im Prinzip ständig und kurzfristig und der individuellen Situation angepasst auf ein anderes, neuwertiges Fahrzeug umsteigen kann. Durch die in der Regel schnelle Verfügbarkeit und auch der kürzeren Laufzeiten, wie etwa beim Leasing, können auch Mitarbeiter mit Fahrzeugen versorgt werden, die vielleicht nur vorübergehend im Unternehmen tätig sind, wie zum Beispiel Interims-Führungskräfte, Elternzeitvertretungen oder eben auch Auszubildende und Praktikanten, die man mobil halten möchte. Durch die transparente Überschaubarkeit der laufenden monatlichen Kosten kann man so einen Angestellten ein monatliches Budget zur Verfügung stellen, in dessen Rahmen der Mitarbeiter sein Fahrzeug wählen und konfigurieren kann. Oft hat der Mitarbeiter das Fahrzeug dann schon in wenigen Tagen oder Wochen auf dem Hof stehen und muss nicht erst noch monatelang warten. Ein Auto-Abo kann aber auch steuerliche Vorteile haben. Wenn sich zum Beispiel Freiberufler oder Selbstständige für ein Auto-Abonnement entscheiden und dieses nachweislich zu mindestens 10 % beruflich nutzen, kann die monatliche Rate als Betriebsausgabe steuerlich geltend gemacht werden. Wenn das Fahrzeug neben der beruflichen Nutzung auch für den Privatgebrauch verwendet wird, fällt auf diesen Nutzungsvorteil Einkommensteuer an. Berechnet wird der Nutzungsvorteil entweder pauschal mit der sog. 1 %-Regel oder exakt mit einem Fahrtenbuch. Die pauschale 1 %-Regel eignet sich insbesondere dann, wenn das Fahrzeug zu mindestens 50 % beruflich genutzt wird. Maßstab ist dann der sog. Bruttolistenneupreis des Fahrzeugs. Wird der Pkw zu weniger als 50 % für den beruflichen Zweck genutzt, muss der private Nutzungsvorteil durch eine Schätzung oder

17 01, 2022

Berufliche Nutzung von Auto-Abos

17.01.2022|Tags: , , , , |

Auto-Abos sind – neben der privaten Nutzung – auch bei der gewerblichen Nutzung inzwischen sehr gefragt. Dadurch ergeben sich nicht nur für den Arbeitnehmer als Nutzer, sondern auch für den Arbeitgeber als Abonnent viele Vorteile. Im Oktober 2021 hat das Portal fuhrpark.de eine Recherche durchgeführt, die ergab, dass mittlerweile mehr als ein Fünftel der Fuhrparkleiter (21 %) ein Auto-Abo als sinnvolle Alternative zu Leasing, Finanzierung und Kauf sehen. Das Beratungsunternehmen Frost & Sullivan prognostizierte sogar, dass bis 2025 rund jede zehnte Neuzulassung, ob privat oder gewerblich, ein Auto-Abo sein wird. Arbeitgeber, die einem Teil ihrer Mitarbeiter ein Fahrzeug zur Verfügung stellen, haben die Fahrzeuge bisher im Barkauf angeschafft oder geleast. Gekaufte Fahrzeuge tauchen in der Bilanz auf und müssen abgeschrieben werden. Leasing ist zwar bilanzneutral, bindet den Leasingnehmer wiederum für Jahre an das Fahrzeug. Gleiches gilt für Fahrzeuge, die finanziert werden. Den Fuhrpark durch abonnierte Autos zu ergänzen oder gänzlich auszurüsten, bietet neben den oben genannten Punkten auch noch viele andere Vorteile. So kann man kurzfristig auf andere Fahrzeuge umsteigen und schneller auf die Bedürfnisse im Unternehmen eingehen. Beispielsweise wenn ein Mitarbeiter aus dem Vertrieb künftig zur Vorführung beim Kunden Gerätschaften mitführen muss, die im vorherigen Fahrzeug keinen Platz finden würden. Manche Unternehmen benötigen ihre Dienstfahrzeuge auch nur saisonal. Auch hier käme das Auto-Abo wieder gelegen. Ein Großteil der Anbieter bietet Abos von einem bis 12 Monate an und das mit einer Kündigungsfrist von in der Regel vier Wochen. Mehr Flexibilität geht eigentlich nicht mehr. Und in der nächsten Saison, in der wieder ein Fahrzeug benötigt wird, steht ein komplett neues Auto da und man muss das Fahrzeug nicht für Monate irgendwo unterstellen, ohne dass es wirklich einen Nutzen erfüllt. Ein weiterer Punkt wäre noch der Umstieg auf E-Mobilität. Man könnte hier die bisher gebuchten Fahrzeuge einfach und nach kurzer Zeit durch E-Modelle ersetzen, falls das Unternehmen im ökologischen Bereich mehr tun möchte. Ist man erst noch über Jahre an Fahrzeuge gebunden oder hat soeben erst neue Fahrzeuge angeschafft, fällt der Umstieg entsprechend schwer und ist mitunter sehr kostenaufwendig. Eine weitere Möglichkeit, die Mitarbeiter mobil zu halten, ist inzwischen weit verbreitet und vor allem im urbanen Raum, in dem ein Pkw nicht unbedingt seinen Zweck erfüllt, sehr häufig zu finden: Das Jobrad. Bei dieser Kooperation zwischen Unternehmen und diversen Anbietern wird ein vom Arbeitnehmer ausgewähltes Rad geleast und über die Gehaltsabrechnung vom Bruttolohn angezogen. Hierdurch entstehen dem Arbeitnehmer keine steuerlichen Nachteile. Falls der Pkw zu groß und das Rad zu klein für die persönlichen Bedürfnisse ist, gibt es jetzt auch schon die Möglichkeit, ein Lastenrad zu erwerben. Gewerblich genutzte Lastenräder werden vom Staat mit bis zu 25 % der Anschaffungskosten, maximal jedoch 2.500 €, gefördert. Die Förderung unterliegt aber Bestimmungen, die das Lastenrad erfüllen muss. Es muss sich u. a. um ein fabrikneues Rad mit einer Nutzlast von mindestens 120 kg handeln. Natürlich gibt es hier auch bereits Anbieter, die ein E-Lastenrad im Abo anbieten. Preislich liegen diese etwa im Bereich eines kleinen Pkws. Die Auswahl an mobilen Lösungen